Night of Light 2020

SYMA zeigt sich solidarisch

Am 22. Juni zwischen 22.00 Uhr und Mitternacht haben wir eines unserer Firmengebäude in Kirchberg in rotes Licht getaucht und sind damit ein Teil der Aktion NIGHT OF LIGHT geworden. Jammern und Klagen gehören nicht zu unseren Stärken. Und doch möchten wir die breite Öffentlichkeit und die Politik auf die dramatische Lage der Event- und Kulturlandschaft aufmerksam machen. Alle Bereiche dieses Wirtschaftszweiges kämpfen vereinigt als übergreifende Interessen- und Arbeitsgemeinschaft.

Alarmstufe Dunkelrot in der
Veranstaltungsbranche:
Tausende Stellen sind in Gefahr

Beinahe täglich prasseln neue Absagen von Events, Messen, Konzerten, Shows, Kongressen, Symposien und Sportevents ein. Die Messe- und Eventbranche leidet und die aktuellen Zahlen untermauern das. Deshalb haben sich drei Branchenverbände an einen Tisch gesetzt, um stellenrettende Massnahmen beim Bund, namentlich beim SECO, einzufordern.

Es ist ein Ausbruch, der in der Veranstaltungsbranche für einen nie gesehenen Einbruch sorgt. Eine Branche notabene, die in aller Regel die Wirtschaft ankurbelt, die Innovationen ins rechte Licht rückt, die vielfältigste Informationen, Neuigkeiten und Möglichkeiten so inszeniert, dass sie vom Publikum verstanden werden. Und nicht zuletzt ist es auch eine Branche, die tagtäglich sehr viel positive Emotionen entfacht. Jetzt sieht es für alle Beteiligten nur noch düster aus, weshalb drei Verbände von Berufsgruppen aus der Veranstaltungsbranche ab sofort zusammenspannen, um den Rettungsanker gezielt und verbunden mit Erwartungen auszuwerfen. Es sind die Swiss LiveCom Association EXPO EVENT, die Swiss Music Promoters Association SMPA sowie der Schweizer Verband technischer Bühnen- und Veranstaltungsberufe SVTB, die gemeinsam auf den Notstand aufmerksam und sich für die Veranstaltungsbrache stark machen.

Für Eugen Brunner, Präsident von EXPO EVENT (Branchenverband der Schweiz für Live-Kommunikation, mit 157 Mitgliedfirmen und total rund 6000 Arbeitnehmenden) entspricht die jetzige Situation einem Horrorszenario, das man sich bei aller Kreativität in der Branche so nicht hat vorstellen können. «Wir benötigen und fordern vom Bund dringende Hilfe – und wir pochen auf vernunftgeprägte und verhältnismässige Regelungen im Umgang mit anstehenden Veranstaltungen. Denn es geht schlicht um den Erhalt unserer Arbeitsplätze – und am Ende auch um die Schweiz als zuverlässigen und qualitativ hochstehenden Veranstaltungsort.